Oberholzer Konsens


Angst vor Blamage?
Derzeit führe ich Seminarien durch zu den Themen «Abwehr von verbalen Angriffen» und «sicheres Auftreten vor Publikum». Sie sind zugeschnitten auf den Bedarf rhetorisch ungeübter und insofern unsicher wirkender Menschen. Diese wollen zunächst lernen und trainieren, wie man überzeugend spricht, wie man sich beim Reden oder Präsentieren hinstellt oder bewegt, was man mit den Händen macht und was besser nicht, wie man verbale Anpöbeleien oder Angriffe aus dem Publikum abwehrt und souverän weiter behandelt.

Zielorientiert reden
Die Teilnehmer eines sprachlichen Austausches sollten sich darüber klar sein, was sie mit ihrem Reden überhaupt bewirken wollen.

Kommen Ihnen einige der folgenden Ärgernisse bekannt vor?
  • In einer Debatte geht es um den Sieg. Wer das verkennt und so argumentiert, als nähme er an einer konsensorientierten Diskussion teil, gerät kommunikativ unter die Räder und verlässt die Arena als Verlierer.
  • In einer Diskussion geht es um Problemlösungen. Zur Diskussionen treten Teilnehmer recht häufig mit fest zementierten Standpunkten an und verteidigen diese verbissen, wobei sie ungeniert behaupten, Ziel ihrer Diskussion sei ein Konsens.
  • In Meetings aller Art müssen Sie sich langatmige Beiträge von Rednern anhören, die nichs anderes sind als nervende Selbstdarstellungen.
Sicher auftreten, überzeugend reden, Manipulationen abwehren, bei kommunikativen Missständen Abhilfe schaffen, das sind die Ziele des Trainings in Rhetorik und Dialektik.

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